Ich freue mich auf Cura Animarum und bin gerne Teil des Projekts.

Seit langem wünsche ich mir eine christlich orientierte Fachzeitschrift im deutschsprachigen Raum und habe mich dafür eingesetzt. Ja, es gibt schon eine renommierte Zeitschrift im Bereich Seelsorge, Beratung, Psychotherapie in Deutschland: Wege zum Menschen. Doch zum einen veröffentlicht diese Zeitschrift kaum empirische Beiträge, zum anderen ist es kein Geheimnis, dass sie dem eher evangelikal orientierten Sektor des kirchlichen Bereichs eher kritisch gegenüber steht.

Und dann gibt es natürlich P&S, die Zeitschrift der Akademie für Psychotherapie & Seelsorge. Ein wunderbares Magazin mit hochkarätigen Beiträgen - aber eben leider keine Fachzeitschrift im strengen Sinne. Die Entscheidung für das "Magazinformat" sollte einem breiten Publikum Zugang ermöglichen und hatte nicht zuletzt auch wirtschaftliche Gründe.

Mit CURA ANIMARUM möchte sich nun eine Fachzeitschrift etablieren, die nicht in Konkurrenz zu den bestehenden Angeboten steht, sondern sich als eine Ergänzung versteht. Ob das Wagnis gelingt hängt von drei Faktoren ab:

  1. Wir brauchen Abonennten
    Deshalb laden wir Sie gleich ein, Ihre Ausgabe zu bestellen.  Natürlich fangen wir ganz klein an. Ihre Unterstützung ist ein Risiko - aber auch nur ein kleines... Seien Sie von Anfang an dabei. Wenn Sie an einer Ausbildungsinstitution arbeiten, weisen Sie bitte Ihre Bibliothek auf die neue Zeitschrift hin.
  2. Wir brauchen Fachbeiträge
    Eine Fachzeitschrift benötigt gute Beiträge. Unsere Zeitschrift ist "Peer reviewed" - d.h. Beiträge werden vor einer Veröffentlichung anonymisiert an Experten zur Begutachtung weitergesandt.  Diese Prozedere kann langwierig und mühsam sein, sichert jedoch die Qualität der Zeitschrift. ABER: haben Sie keine falsche Scheu!  Wenn Sie einen guten Artikel haben, werden wir Sie gerne in diesem Prozess mit persönlicher Betreuung unterstützen.
  3. Wir brauchen ein Herz für die Sache
    Eine Zeitschrift die primär gewinnorientiert ist, braucht eine Marktmacht, die wir nicht haben und wohl auch nicht in absehbarer Zeit haben werden. Uns geht es aber nicht um den kommerziellen Erfolg, sondern um die Förderung von Wissenschaft und Forschung in einem Sektor, der noch viel zu wenig beachtet wird. Deshalb bin ich Hans-Arved Willberg für seine Initiative und sein großes Herz besonders dankbar.